das modell wiener wohnbau.


mosaic on a facade of the Viennese council housing, 2nd district, Vienna


Die Stadt Wien wurde bereits mehrfach (lt. Mercer-Studie 2008 und 2009; Smart City of The World 2012: Lebensqualität -Platz 1) für die hohe Lebensqualität ausgezeichnet. Dazu trägt auch das Modell Wiener Wohnen bei:
Wien verfügt auf dem Gebiet der sozialen Wohnungs- und Stadterneuerungspolitik über eine lange und erfolgreiche Tradition. Bereits zur Zeit seiner Entstehung im Wien der 20er Jahre erfuhr der Wiener Wohnbau internationale Beachtung als zukunftsweisendes Reformprojekt des kommunalen Wohnungsbaus. Auch heute bewirtschaftet die Wohnhäuserverwaltung der Stadt Wien rund 220.000 Gemeindewohnungen. Fast jede vierte Wiener Wohnung in Wien ist somit eine Gemeindewohnung.

Im Jahr 2012 blickt Wien auf über 90 Jahre soziales Wohnen zurück. Eine Zeitspanne geprägt von Solidarität, Kollektivität aber auch Herausforderungen und Veränderung. Dazu lautet es im aktuellen Pressetext zur Diskussion “Das Modell Wiener Wohnbau”.

“Die aktuelle Krise wird von seinen Gegner/innen zum Anlass genommen, um über seine Finanzierung zu debattieren. Im Wirtschaftsteil von Zeitungen ist von einer „Ernüchterung nach der Wohnbauförderparty“ zu lesen. Fehlende soziale Treffsicherheit wird genauso ins Rennen geführt, wie die Kosten einer angeblich zu hohen (architektonischen) Qualität beklagt werden. Baugruppen versuchen alternative Wege im Wohnbau zu gehen. Kritiker/innen verweisen auf die hohen Wohnkosten und schwindende Leistbarkeit angemessenen Wohnraums für alle.”

Gleich zweifach besteht in dieser Woche die Möglichkeit zur Diskussion des Modells Wiener Wohnbau als wichtigem Bestandteil sozialdemokratischer Stadtpolitik. dérive – die Zeitschrift für Stadtforschung lädt ein, das Modell “abseits des Wettrennens um die besten Sparvorschläge” zu betrachten und Fragen nach der Qualität, der Aktualität und einem eventuellem Verbesserungsbedarf des Erfolgsmodells nachzugehen.


Diskussion: Das Modell Wiener Wohnbau
Freitag, 10. Februar 2012, 19 Uhr
IG Architektur
1060, Gumpendorferstrasse 63

Es diskutieren:
Eva Bauer; Wohnwirtschaftliche Referentin des Österreichischer Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen
Gabu Heindl; Architektin und Stadtforscherin
Georg Kolmayr; Architekt, Schwerpunktredakteur dérive 46, Forschungsprojekt SCIBE – Scarcity and Creativity in the Built Environment
Karin Lischke; Architektin und Stadtaktivistin
Michael Rieper; Architekt, Kurator Ausstellung Wohnmodelle Experiment und Alltag
Andreas Rumpfhuber; Architekt, Schwerpunktredakteur dérive 46, Forschungsprojekt SCIBE – Scarcity and Creativity in the Built Environment
Moderation: Christoph Laimer, dérive


dérive – Radio für Stadtforschung
Feature: Das Modell Wiener Wohnbau.
Woerterbuch Stadt: Wolfgang Maderthaner über das Rote Wien.
Geschichte der Urbanität: “Ueber die Romantik und das Hereinbrechen des städtischen Anti-Raumes” von Manfred Russo.
Erstausstrahlung:
7. Februar 2012, 17.30 Uhr, Radio Orange FM 94.0 (Wien)
Zweitausstrahlung:
9. Februar 2012, 17.30 Uhr, Radio FRO FM 105.0 (Linz)
Livestream: http://www.o94.at
Sendungsarchiv: http://cba.fro.at/series/1235

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Filed under ISSUE Ø4 - SPACE, ISSUE Ø5 - STRUCTURE

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