verwischte grenzen.

[…] Eine gelungene Inszenierung hängt unmittelbar mit der Räumlichkeit zusammen. Diese definiert sich als geometrischer Raum mit einem gewissen Grundriss und Volumen, ist aber als performativer Raum aufzufassen, sobald dort Handlungen oder Interaktionen geschehen. Im Project Space experimentiert Petrov mit dem performativen Element:
Die Bewegungen im Raum werden direkt erfahrbar, wenn sich sowohl die Lichtverhältnisse als auch der Soundteppich verändern. Je näher man an das Ensemble herantritt, umso sensationeller werden die akustischen und visuellen Effekte. “Dabei möchte ich mich in meiner Arbeit nicht auf eine Aussage festlegen. Die betrachtende Person soll selber ihre Schlüsse ziehen”, sagt Petrov. Die Art, wie sich die Besucher im Raum bewegen, hat somit auch Auswirkungen auf die Raumerfahrung aller anderen, sich im Raum befindlichen Personen und  “(…) hängt mit den Bereichen, in denen man sich bewegt, zusammen. Zurückhaltende Besucher, die lieber aus der Distanz schauen, werden die Situation anders erleben, als neugierige Menschen, die ganz nah herankommen. […]

Auszug aus “Verwischte Grenzen”, ein Beitrag über die Ausstellung Petar Petrov. Maßanfertigung, Kunsthalle Wien, veröffentlicht auf AUSTRIANFASHION.NET.

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Filed under ISSUE Ø3 - PERFORMANCE, ISSUE Ø4 - SPACE, ISSUE Ø5 - STRUCTURE

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